Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Energieeffizienzförderung der KoFE
Förderberechtigt sind alle Kundinnen und Kunden der Elektrizitätsversorgungsunternehmen (EVUs), die Teil der KoFE sind und im jeweiligen Versorgungsgebiet wohnen oder ansässig sind.
Gefördert wird in erster Linie der Ersatz alter, energieintensiver Haushaltsgeräte durch Geräte mit hoher Energieeffizienzklasse (A–D).
Mehr Informationen siehe Dokument "geförderte Massnahmen".
Die Förderung beträgt 5 CHF pro eingesparter MWh Energie über die Lebensdauer der Massnahme. Die Berechnung erfolgt nach dem aktuell gültigen Verfahren des Bundesamts für Energie (BFE).
Mehr Informationen siehe Dokument "geförderte Massnahmen".
- Kaufbeleg und/oder Installationsnachweis
Der Antrag wird über die offizielle Website der KoFE eingereicht. Wichtig: Das Gesuch muss spätestens 30 Tage nach Anschaffung der Geräte eingereicht werden.
Die Auszahlung erfolgt über das jeweilige EVU. Normalerweise wird der Förderbeitrag als Gutschrift auf der nächsten Stromrechnung verbucht.
Nein. Eine Kumulation mit anderen Förderprogrammen ist ausdrücklich ausgeschlossen.
Ja, die alten Geräte müssen fachgerecht entsorgt werden.
Nein, es besteht kein automatischer Rechtsanspruch. Über den Antrag entscheidet das jeweilige EVU im Rahmen der verfügbaren Mittel.
Ja, Förderbeiträge können steuerlich relevant sein. Wir empfehlen, die individuelle Situation mit einer Fachperson oder der Steuerbehörde zu klären.
Energieeffiziente Geräte sind Geräte, die für die gleiche Leistung weniger Strom benötigen als weniger effiziente Modelle. Sie erfüllen ihre Aufgabe mit möglichst wenig Strom. Ein energieeffizienter Kühlschrank kühlt also genauso zuverlässig, verbraucht dabei aber weniger Energie. Das gilt ebenso für Waschmaschinen, Geschirrspüler, Fernseher oder Leuchtmittel. Im Alltag heisst das: weniger Energieverbrauch, tiefere Stromkosten und meist eine bessere Umweltbilanz. Wichtig ist aber: Nicht jedes ältere Gerät sollte sofort ersetzt werden. Oft ist es sinnvoller, ein funktionierendes Gerät weiter zu nutzen und erst bei Defekt, hohem Alter oder anstehender Reparatur über einen Ersatz nachzudenken.
Für Haushalte sind solche Geräte vor allem aus zwei Gründen relevant: Sie senken den laufenden Stromverbrauch und erleichtern es, den Energiebedarf langfristig zu reduzieren. Beim Kauf lohnt es sich deshalb, nicht nur auf den Preis zu schauen, sondern auch auf den erwarteten Verbrauch über die Nutzungsdauer.
Aus ökologischer Sicht ist ein schneller Ersatz nicht immer die beste Lösung. Auch die Herstellung eines neuen Geräts benötigt Energie und Rohstoffe. Diese sogenannte graue Energie fällt an, bevor das Gerät überhaupt zum ersten Mal genutzt wird.
Darum gilt als einfache Faustregel: Prüfen Sie einen Ersatz besonders dann, wenn eine Reparatur ansteht, das Gerät bereits ein hohes Alter erreicht hat, der Stromverbrauch im Vergleich zu heutigen Modellen deutlich höher ist oder das Gerät nicht mehr zu Ihrem tatsächlichen Bedarf passt.
Gerade bei elektronischen Geräten und Unterhaltungselektronik ist die graue Energie ein wichtiger Faktor. Ein Ersatz des Gerätes lohnt sich in der Regel ab 10 Jahren
Energieetikette prüfen
Die Energieetikette ist die wichtigste Orientierungshilfe beim Kauf. Bei vielen Gerätekategorien zeigt sie eine standardisierte Skala von A bis G. A steht für sehr effizient, G für weniger effizient. Je nach Produkt finden Sie auf der Etikette zusätzlich Angaben zum Stromverbrauch, zur Kapazität, zur Lautstärke oder zum Wasserverbrauch.
Wichtig zu wissen: Die heutige A-bis-G-Skala wurde in der Schweiz für verschiedene Gerätekategorien ab 2021 eingeführt. Frühere Klassen wie A+, A++ oder A+++ wurden bei diesen Kategorien ersetzt. Alte und neue Etiketten sind deshalb nicht direkt vergleichbar.
Gerätegrösse passend wählen
Ein effizientes Gerät spart nur dann wirklich Energie, wenn es zum Haushalt passt. Eine Waschmaschine sollte zur üblichen Wäschemenge passen. Ein Kühlschrank sollte nicht deutlich grösser sein als nötig. Ein Fernseher sollte nicht allein nach Bildschirmgrösse ausgewählt werden, sondern auch nach tatsächlicher Nutzung.
Wer die Nutzungskapazität gut ausschöpft, spart im Alltag meist am meisten Energie.
Auf Nutzungsprofil statt nur Kaufpreis achten
Ein günstiges Gerät ist nicht automatisch die wirtschaftlich beste Wahl. Relevant ist, wie oft das Gerät genutzt wird und wie viel Strom es über viele Jahre verbraucht. Besonders bei Geräten mit häufigem Einsatz können sich effizientere Modelle langfristig auszahlen.
